Molecular Imprinting
Molekular geprägte Polymere (Molecularly Imprinted Polymers = MIPs) verfügen über spezielle Eigenschaften. Diese ermöglichen ihren Einsatz für die Festphasenextraktion und für Immunoassays. Molekular geprägte Polymere (MIPs) werden in Gegenwart eines Templatmoleküls hergestellt. Letzteres agiert als Formkörper bei der Erzeugung der komplementären Bindungstaschen. Diese MIPs können für die Erkennung einer breiten Zahl von Zielstrukturen programmiert werden, wobei sie antikörperähnliche Affinitäten und Selektivitäten aufweisen. Diese Eigenschaften, dazu die Robustheit und die einfache Herstellung dieser künstlichen Rezeptoren, machen diese außerordentlich attraktiv für Problemlösungen in Bereichen der präparativen Trennung, der Festphasenextraktion und Erkennung (Sensorik). Unsere Gruppe beschäftigt sich mit der Erstellung von Konzepten, in denen unerwünschte Komponenten aus Lebensmitteln und biologischen Medien entfernt werden oder als Screening-Werkzeug in der Wirkstoffsuche verwendet werden.

Prinzip der molekularen Prägung
Ansprechpartner
Priv.-Doz. Dr. Börje Sellergren
B.Sellergren@infu.uni-dortmund.de
Fon: (0231) 755-4082